Hallo Ihr da drausen.....
Ich war bis Ende 1997 einige Jahre im Austrian
Downhill Zirkus unterwegs, mit einigen Abstechern zu Weltcup, Europa.-
bzw. Weltmeisterschaften. Nach der Saison 1997 beschloß ich alledings
das Downhillen an den Nagelzu hängen um wieder meiner Lieblingssportart
dem Segeln nachzugehen. Aufgrund meiner schönen Erinnerungen und Erfolge
im Downhillsport möchte ich aber noch einige wenige Informationen
auf meiner Homepage zur verfügung stellen.
Begonnen hat das alles auch einmal.....
Das war ich in den guten alten Zeiten -- 1997
als ich noch an meinem Aggressionstraining feilte.
Vor ca. 8 Jahren, also 1990 entdeckte ich das Mountainbike als Sportgerät. Etwa zu dieser Zeit startete auch der Grundig Mountainbike Weltcup. Die damaligen Wettbewerbe bestanden zu 80 Prozent aus Crosscountry Bewerben und zu 20 Prozent aus Downhill Rennen. Die Teilnehmer bestritten meist beide Disziplinen und versuchten auch Training und Vorbereitung auf CC (Croscountry) und DH (Downhill) abzustimmen.
Im Laufe der folgenden Jahre entwickelte sich die Downhillszene zu einer völlig selbständigen Sparte des Mountainbikesportes. Die Fahrräder wurden immer schneller weiterentwickelt. Innerhalb eines Jahres gab es bei verschiedenen Firmen oft bis zu 3 Prototypen die bei diversen Rennen getestet wurden. In dieser Periode spaltete sich der Downhill ganz vom Crosscountry ab. Es ist eigentlich nicht mehr möglich, beide Disziplinen zu trainieren, da DH zu einer Schnellkraft- bzw. Kraftausdauersportart zu zählen und CC ein reiner Ausdauersport ist. Die Rennserien im Weltcup von CC und DH sind auch getrennt und werden von Grundig gesponsort.
Im Publikumsinteresse steht DH zur Zeit voll im Trend. Das beweisen die schon obligatorischen LIVE Übertragungen von EUROSPORT und die detaillierten Berichte von DSF. In Österreich wird alljährlich ein echter Klassiker im DH ausgetragen. Das DH Rennen in Kaprun wurde heuer schon zum 9. mal veranstaltet ( ca. 20000 Zuschauer). Weitere Rennserien in Österreich sind der AUSTRIA CUP der aus 5 Veranstaltungen besteht und in einer Gesamtwertung seine Sieger findet.
Neben den DH Bewerben werden auch noch Parallel
Slaloms veranstaltet, die sich auch immer größerer Beliebtheit
erfreuen.
Dualslalom in Windischgarsten !
Ich nehme seit dem Jahre 1991 an Downhillrennen teil. Mein erster Bewerb war sogar das Weltcup Rennen in Kaprun. Eben dieses Rennen weckte in mir den Ehrgeiz, mehr für diesen Sport zu trainieren. Im folgenden Jahr wurden alle Austria Cup Bewerbe bestritten, sowie 2 Weltcup Rennen. So steigerte sich der Aufwand sowohl in materieller als auch in zeitlicher Hinsicht von Jahr zu Jahr.
1995 gab es die erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft in Kirchzarten im Schwarzwald. Im Jahr 1996 startete ich zum ersten Mal in der Masters Klasse (ab Bj. 1966) mit Teilnahmen an Winter Snowdownhill und Parallelslalom in Nauders Tirol, Weltcup, Austria Cup, Top 10 (Top-ten, Deutsche Serie), Slovenische Serie etc. Im Jahre 1997, also in meiner letzten Saison war eigentlich alles auf dem Programm was Rang und Namen hatte.
1.er Platz und Staatsmeister bei den Downhill
- Staatsmeisterschaften in Roppen, Tirol.
1.er Platz in der Gesamtwertung des Austria Cup
1996. (zwei dritte Plätze und zwei erste Plätze.)
1.er beim Topten Lauf in Kaprun. (der Deutschen
DH Serie)
1.er beim DH-Krain, Slovenien. (slovenische DH
Serie)
1.er und Kärntner Meister bei der Kärntner
Meisterschaft auf der Gerlitze.
Entsprechende Berichte und Fotos wurden in Bikezeitschriften veröffentlicht. (BIKE, Bikesport News. Etc...)
In
volle Raceaktion beim Topten Lauf in Kaprun !
Kostenübersicht:
für alle die es einmal sebst wissen wollen.....
Teilnahme an den geplanten Rennen mit Startgeld,
Reisekosten und Unterbringung am Veranstaltungsort bei ca. 14 Bewerben.
| Kostenaufstellung: |
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Summe:
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| Reisekosten: | ||||
| Startgeld: | durchschnittlich 300.- |
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4200.-
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| Kilometergeld: | bei einem Kilometergeld von 3.- Schilling |
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10500.-
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| Unterbringung: | nur Nächtigungen, durchschnittlich 250.- |
3500.-
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| DH-Bike: | Cannondale Super V-4000 DH |
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62000.-
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| Reifensätze für verschiedene Bedingungen: |
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6230.-
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| Verschleißteile wie Bremsbeläge, Felgen, Federgabelelemente etc.: |
10000.-
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| Div. Ersatzteile bzw. Reserveteile an Rahmen und Suspension: | Federelemente, Ölkartuschen etc. |
12000.-
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| Ausrüstung: | ||||
| Trainigstrikot: | zwei Garnituren |
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2400.-
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| Schuhe: | zwei Paar |
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3000.-
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| Rennoverall: | ein Stück |
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1800.-
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| Protektoren: | Body, Knieschutz |
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2800.-
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| Helm: |
2500.-
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| Handschuhe: | drei Paar |
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1350.-
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| Sonstiges: | Bekleidung |
4500.-
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| Summe: |
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126780.-
|
Mein
DH.Bike 1996 ( war mit einigen Modifikationen wie Gabel und hinterer Dämpfer
auch 1997 im Einsatzt).
Der erste Lauf zur diesjährigen Austria Cup
Serie war in Reichenfels in Kärnten. Tolles Wetter gepaart mit einer
neuen Streckenführung werteten den Downhill Klassiker gegenüber
dem Vorjahr auf. Der Österreichische Radsportverband versucht heuer
die Strecken an das internationale Niveau heranzuführen. Der Lauf
in Reichenfels war übrigens auch die Kärntner Meisterschaft 1997.
Für mich gab es im ersten Rennen den erster
Sieg in der Masters Klasse 1997.
Bei den Elite Herren siegte Max Frühwirt
vor Markus Petschenig.
Kärntner Meister wurden:
Bei den Elite Herren siegte Markus Petschenig
vor Heinrich Sickl und Georg Vit. (2. und 3. vom Team VELODROME )
Bei den Masters siegte Martin Steinthaler vor
Gert Steinthaler. (beide Team VELODROME )
Das zweite Rennen fand in Leogang statt. Superschwere
Streckenführung die wohl bei Nässe nahezu unfahrbar geworden
währe.
Für mich gabs beim zweiten Rennen den zweiter
Sieg bei den Masters (.....uff).
Richey Pall siegte bei den Elite Herren vor Max
Frühwirt und Michi Gölles. (vielleicht gibt’s mal Fotos davon)
Das dritte Rennen der heurigen Serie fand in Afritz
in Kärnten statt.
Was soll ich sagen drittes Rennen dritter Sieg
en Suite. Auch für Ritchey Pall leuteten wieder die Glocken bei den
Elite Herren.
Alles in allem war es eine schöne Veranstaltung
auf einer recht schnellen Strecke. Einige Wald.- und Wurzelpassagen waren
bei Nässe (immer in der Früh) eine echte Gaudi. Auch der Zielhang
auf der Schipiste brachte den zahlreichen Bierzeltern astreine Unterhaltung.
Der vierte Streich von mir erfüllte sich
auf der Kärntner Gerlitze. Vierter Lauf zum Austria Cup, vierter Sieg
en Suite (an dieser Stelle gratuliere ich mis selbst).
Der DH war eher ein Sprintrennen, hatte aber
im Vergleich zum Vorjahr ein wenig mehr zu bieten. Vorallem das Wetter
war um einiges besser. Gute Stimmung bei den Zuschauern und im Gastgarten
des Berghotels. Die Überaschung unseres Teams (Team VELODROME ) war
Georg Vit gelungen. Er erreichte erstmals einen Platz unter den Esten 10
der Elite Fahrer und wurde sechster (Respekt Respekt). Der Sieg in der
Elite Klasse ging wieder an Max Frühwirt vor Mario Gumbolt und Michi
Gölles.
Sonstige Vorfälle: Das komplette Hermagorer
DH-Team wich einem Hirsch aus und pflückte Bäume am Wegesrand
der Mautstraße. Resultat waren Knochenbrüche, Rahmenbrüche,
Autobrüche, Jochbeinbrüche und sicher auch Brüche des Selbstvertrauens.
Opfer war unter 4 Anderen auch der DH-Star der Bundeswehr, der Fliegende
Koch aus Hermagor. Petschenig Markus (Jochbeinbruch). An dieser Stelle
gute Besserung!!!!!
Das fünfte Rennen und zugleich die Österreichische
Staatsmeisterschaft fand dieses Jahr in Nauders Tirol statt. Im Gegensatz
zum Snowdownhill fuhren wir nur in der unteren Sektion direkt beim Doppelsessellift.
Die Streckenführung war nicht so schwer wie erhofft und hatte zu allem
Übel auch noch einige Meter zum kurbeln aufzuweisen. Andererseits
gab's aber auch eine schöne Walddurchfahrt mit einigen Schwierigkeiten
und 2 Schikanen die ganz in Ordnung waren. Die Strecke war allerdings nicht
unbedingt staatsmeisterlich.
Die Titel gingen an: Elite Herren - Max Frühwirt,
Damen - Phelbs Natalie, Masters - Martin Steinthaler, U-23 - Gölles
Michi.
Ich konnte also meinen Titel vom Vorjahr verteidigen
und lag nach diesem Rennen uneinholbar im Austria Cup voran.
Das Saisonende ging heuer in Roppen über die Bühne. Eindeutig die tollste Strecke in der Serie. Pausenlos auf Wald Wurzel und Schotterboden ohne gröbere Tretpassagen aber mit vielen vielen Möglichkeiten seinen Allerwertesten in den Staub zu setzen. Mich erwischte es auf meiner Lieblingsstrecke (im Vorjahr Staatsmeister) im Rennen auch ganz arg (au). Auf einer Schotterkurve rutschte mir das Vorderrad weg und ich überschlug mich gleich viermal. Die Konzentration war dahin und im Waldstück im unteren Drittel setzte ich den Lenker abermals in den Staub. Endeffekt war ein dritter Platz, ein zerstörtes Knie, aber der Sieg im Austria Cup 1997. Eine Tolle Saison geht zu Ende, die für mich aber die Beste aller war.
CIAO --- TINE !!!
ab jezt nur noch Hobbybiker !!!!
cannondale
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